Seit 2000 ziehen Menschen in den legendären TV-Container – und am Ende bleibt immer nur einer übrig. Doch was machen John, Alida, Sascha und all die anderen eigentlich heute? Wir werfen einen Blick auf alle Gewinner der deutschen „Big Brother“-Geschichte – von der ersten Staffel bis heute.
Der Anfang einer Ära: Wie alles im Jahr 2000 begann
Es war das Medienereignis des Jahres: Am 1. März 2000 zogen dreizehn Menschen in einen Container in Köln und ließen sich rund um die Uhr von Kameras beobachten. „Big Brother“ war geboren – und mit ihm ein völlig neues Fernsehgenre, das Deutschland für immer verändern sollte.
Was damals als gewagtes Experiment belächelt wurde, entwickelte sich zum Quotenrenner und zur „Mutter aller Reality-Shows“. Millionen Zuschauer verfolgten die ersten Bewohner bei ihren alltäglichen und weniger alltäglichen Momenten. Und am Ende stand immer ein Gewinner – oder eine Gewinnerin – der sich über eine stattliche Siegprämie freuen durfte.
Doch was wurde aus ihnen? Während einige wie Jürgen Milski oder Zlatko Trpkovski zu Dauergästen in der deutschen Medienlandschaft wurden, zogen sich andere komplett aus der Öffentlichkeit zurück. Manche machten Karriere, andere verschwanden – und einige kehrten Jahre später überraschend zurück.
Wir haben die Gewinner aller regulären Staffeln zusammengestellt – von den „Normalo“-Staffeln bis zur aktuellen Staffel 2025.
Die Gewinner der regulären Big-Brother-Staffeln
Staffel 1 (2000): John Milz – Der stille Sieger aus Potsdam

Es war die vielleicht größte Überraschung der deutschen Fernsehgeschichte: John Milz gewann die erste Staffel von „Big Brother“ – gegen die Publikumslieblinge Zlatko und Jürgen. Der damals 26-jährige arbeitslose Zimmermann aus Potsdam war der ruhige Gegenpol zu den lauten Container-Bewohnern und wurde nach 102 Tagen mit 50,4 Prozent der Stimmen zum ersten „Big Brother“-Gewinner gewählt.
In Erinnerung geblieben ist er vor allem als der „sympathische, Brot backende Typ“, der selbst im aufgedrehten Teilnehmerfeld eine erstaunliche Gelassenheit bewahrte. Seine Siegprämie: 250.000 DM.
Was macht John Milz heute?
Nach seinem Sieg wurde es schnell ruhig um den stillen Potsdamer. Er hatte einen kurzen Gastauftritt in der RTL-Soap „Unter uns“, lebte zwischenzeitlich in einer Bauernhof-WG in Krefeld und machte als lokaler DJ Schlagzeilen. Heute ist Milz komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen – aktuelle Hinweise deuten darauf hin, dass er in Ostwestfalen lebt. Für den introvertierten Sieger war der Rückzug vermutlich genau die richtige Entscheidung.
Staffel 2 (2000): Alida Kurras – Die erste Gewinnerin

Nur wenige Monate nach dem Start der ersten Staffel begann im Herbst 2000 die zweite Runde – und am Ende stand mit Alida Kurras zum ersten Mal eine Frau als Siegerin fest. Nach 106 Tagen im Container setzte sie sich im Finale gegen „Big Harry“ Schmidt und Frank Röthen durch und nahm die Siegprämie von 250.000 DM mit nach Hause.
Die damals 23-Jährige war die Jüngste im Container und setzte sich gegen exzentrische Konkurrenz wie Christian „Nominator“ Möllmann und „Hexe“ Hanka Rackwitz durch.
Was macht Alida Kurras heute?
Alida Kurras startete nach ihrem Sieg eine TV-Karriere bei 9Live, wo sie Gewinnspiele moderierte. Gemeinsam mit Kollegen stellte sie im September 2003 einen bis heute gültigen Weltrekord auf: Sie moderierte abwechselnd mit vier Kollegen insgesamt 52 Stunden und 45 Minuten lang das längste Fernseh-Quiz der Welt.
Bei 9Live verliebte sie sich in den damaligen Programmleiter Frank William Lauenstein, den sie 2006 heiratete – 2010 folgte die Scheidung. 2009 veröffentlichte sie gemeinsam mit Anna Heesch den Roman „Aber … wir leben“. Seit 2011 arbeitet sie für den Teleshopping-Sender Channel 21.
Der Grund für ihren Rückzug aus dem Rampenlicht war ein trauriger: Ihr Vater erkrankte schwer an Krebs, kümmerte sich hingebungsvoll um ihn und zog sich komplett zurück. „Man lernt in solchen Momenten, dass andere Dinge wichtiger sind“, erklärte sie gegenüber RTL. 2018 wurde sie selbst Mutter einer Tochter. 2024 kehrte sie für „Promi Big Brother“ in den Container zurück.
Staffel 3 (2001): Karina – Die Joker-Gewinnerin

Nach nur einem Monat Pause startete die dritte Staffel. Diesmal gab es eine Besonderheit: Ein Bewohner wurde als „Maulwurf“ eingeschleust, um Konflikte zu provozieren. Nach seiner Enttarnung erhöhte Big Brother die Gewinnsumme auf 300.000 DM. Karina Schreiber, eine Hotelfachfrau aus Thüringen, sicherte sich nach 106 Tagen den Sieg – auch weil sie als besonders naiv und sympathisch wahrgenommen wurde.
Was macht Karina heute?
Über Karina ist heute nur noch wenig bekannt. Sie zog sich nach ihrer Zeit bei „Big Brother“ weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück und lebt ein zurückgezogenes Leben.
Staffel 4 (2003): Jan Geilhufe – Vom Bademeister zum Doktor der Physik

Nach einer zweijährigen Pause kehrte „Big Brother“ 2003 mit dem Untertitel „The Battle“ zurück. Die Bewohner mussten in Duellen um Plätze im Luxusbereich kämpfen – und die Finalisten mussten ihre Gewinnsumme erst erspielen. Jan Geilhufe, ein 23-jähriger Bademeister aus Essen, setzte sich nach 99 Tagen durch und konnte 90.000 Euro mit nach Hause nehmen.
Doch was viele nicht wissen: Jan nutzte sein Preisgeld für etwas Außergewöhnliches – er finanzierte damit sein Studium.
Was macht Jan Geilhufe heute?
Geilhufe holte nach „Big Brother“ sein Abitur nach und begann ein Studium der angewandten Physik mit Schwerpunkt Röntgen-Physik – unter anderem in Berkeley, Kalifornien. 2013 schloss er sein Studium mit einem Notendurchschnitt von 1,1 ab und arbeitete anschließend am renommierten Helmholtz-Zentrum in Berlin an seiner Doktorarbeit. „Als meine Kollegen erfahren haben, dass ich bei ‚Big Brother‘ mitgemacht habe, war das Gelächter natürlich groß“, erzählte er der BILD. „Das ist einfach eine ganz andere Welt.“
Staffel 5 (2004/2005): Sascha Sirtl – Der Millionengewinner, der alles verlor

Die fünfte Staffel war die wohl interessanteste und stärkste Runde von „Big Brother“: Über ein Jahr lang lebten die Bewohner in drei Bereichen – Luxus, Normal und Survivor – und mussten sich in Team- und Einzelduellen behaupten. Sascha Sirtl holte sich am Ende den Sieg und gewann die Rekordsumme von 1 Million Euro – die höchste Siegprämie der deutschen „Big Brother“-Geschichte.
Mit dem Geld baute er seiner Mutter ein Haus, kaufte einen Geländewagen und lieh Freunden Geld. Doch 2012 folgte der Schock: Nach einem Gerichtsurteil musste Sascha Sirtl seinen Gewinn versteuern – denn der Sieg bei „Big Brother“ ist kein Glücksspiel und damit nicht steuerfrei. „Ich bin ruiniert“, sagte er damals der BILD-Zeitung.
Was macht Sascha Sirtl heute?
Von seinem Millionengewinn ist heute nichts mehr übrig. Doch Sascha Sirtl kann sich heute nicht beklagen: Er lebt glücklich mit seiner Partnerin Daniela Plamenova in Köln. 2023 nahm er an „Kampf der Realitystars“ teil und blieb dem Format verbunden. Er sprach offen über Depressionen, die er nach seinem „Big Brother“-Sieg durchlebte.
Staffel 6 (2005/2006): Michael Knopf – Der Sieger aus dem Dorf

Die sechste Staffel war ein Experiment der Superlative: „Big Brother – Das Dorf“ sollte eine unendliche Laufzeit haben. Die Bewohner konnten in Matches, Arbeit und Votings selbst für ihren Gewinn sorgen. Nach 363 Tagen wurde die Staffel eingestellt – als letzter Sieger ging Michael Knopf, ein 26-jähriger Zahntechniker aus Berlin, mit 267.443 Euro nach Hause. Insgesamt wurden über eine Million Euro ausgeschüttet.
Was macht Michael Knopf heute?
Michael Knopf zog sich nach seinem Sieg aus der Öffentlichkeit zurück. Er lebt heute ein ruhiges Leben abseits des TV-Trubels.
Staffel 7 (2007): Michael Carstensen („Kalle“) – Der Maurer aus Viöl

Im Februar 2007 kehrte „Big Brother“ auf RTL II zurück – mit einem überarbeiteten Konzept: nur ein Bereich, aber ein Matchfield für Duelle und Spiele. Die Gewinnsumme von maximal 250.000 Euro musste von den Bewohnern selbst verdient werden. Michael Carstensen, genannt „Kalle“, ein 34-jähriger Maurer aus Viöl in Schleswig-Holstein, gewann nach 148 Tagen 244.655 Euro – der Sender rundete auf 250.000 Euro auf.
Interessant: Carstensen profitierte bei seinem Sieg auch davon, dass er als Opfer der Provokationen eines Mitbewohners namens Eddy wahrgenommen wurde – die Zuschauer sympathisierten mit dem ruhigen Maurer.
Was macht Michael Carstensen heute?
Über „Kalle“ ist heute nur noch wenig bekannt. Er zog sich nach der Show aus der medialen Öffentlichkeit zurück.
Staffel 8 (2008): Isi Kaufmann – Die Gogo-Tänzerin, die alle überraschte

Die achte Staffel setzte wieder auf die feste Gewinnsumme von 250.000 Euro. Matches und Bereichswechsel zwischen „Arm“ und „Reich“ sorgten für Spannung. Nach 183 Tagen konnte sich Silke „Isi“ – eine Gogo-Tänzerin mit Abitur aus Mülheim – über den Sieg freuen. Sie war erst die zweite Frau, die „Big Brother“ Deutschland gewann.
Was macht Isi heute?
Isi versuchte nach ihrem Sieg eine Medienkarriere – hatte ein Casting bei einem Privatsender, das aber scheiterte, weil der Sender in wirtschaftliche Schwierigkeiten geriet. Auch ihre musikalischen Ambitionen waren nicht vom Erfolg gekrönt. Das Preisgeld investierte sie in ihre Altersvorsorge – zumindest, was nach der Steuernachzahlung übrig blieb. „Mir hatte niemand vorher gesagt, dass das kein Gewinn ist, sondern als zu versteuernde Einnahme gilt“, erinnerte sie sich. Um vom restlichen Geld nichts auszugeben, nahm sie ihren alten Job als Tänzerin wieder auf. Heute hat sie eine Familie gegründet – „Für sie ein größerer Gewinn“ als der TV-Sieg, wie sie sagt.
Staffel 9 (2009): Daniel Schöller – Der Surferboy aus Köln

Die neunte Staffel wurde von einem Match-Marathon dominiert. Daniel Schöller, ein 31-jähriger Surflehrer und Extremsportler aus Köln, war vom ersten Tag an dabei und setzte sich im Finale mit 55 Prozent gegen Marcel durch. Die Staffel dauerte 211 Tage – eine der längsten in der „Big Brother“-Geschichte.
Was macht Daniel Schöller heute?
Daniel Schöller hatte vor seiner „Big Brother“-Zeit zwei Jahre als Kite-Surf-Lehrer auf Fuerteventura gearbeitet. Mit dem Preisgeld wollte er zunächst eine Weltreise machen. Langfristig plante er, wieder in den Malerbetrieb seines Vaters einzusteigen. Über sein heutiges Leben ist wenig bekannt – er zog sich aus der Öffentlichkeit zurück.
Staffel 10 (2010): Timo Grätsch – Vom Jubiläumssieger zum Gesundheits-YouTuber

Die zehnte Staffel dauerte 211 Tage. Timo Grätsch aus Moers setzte sich im Finale mit 75,2 Prozent der Stimmen gegen Marc durch und gewann 250.000 Euro. Sein Sieg war so emotional, dass er vor Glück weinte, als sein Name fiel.
Was macht Timo Grätsch heute?
Nach seinem Sieg zog sich Grätsch zunächst zurück und arbeitete weiter bei einer Unterfirma der Deutschen Bahn. Doch mit der Zeit entwickelte er eine ganz neue Leidenschaft: Er studierte vegane Ernährung und Phytotherapie und startete 2019 den YouTube-Kanal „Timo G.“ (früher „veganunterhaltsam“).
Heute hat er damit rund 487.000 Abonnenten und über 45 Millionen Aufrufe. Seine Videos drehen sich um Wildkräuter, natürliche Heilmittel, vegane Ernährung und ein bewusstes Leben in der Natur. Sein Motto: „Esst die Lebensmittel, für die keine Werbung gemacht wird!“
Vom Container in die Wildkräuterwiese – Timo Grätsch ist das überraschendste Beispiel für einen Big-Brother-Gewinner, der nach der Show eine völlig neue Karriere eingeschlagen hat.
Staffel 11 (2011): Rayo – Der Engelsflüsterer

Die elfte Staffel lief unter dem Untertitel „The Secret“ und sollte 100 Tage dauern. Am Ende gewann Rayo di Sole – bürgerlich Marc Sonnen – ein 27-jähriger Bademeister, Autor und Personal Trainer aus Lochum, mit 53,9 Prozent der Anrufer. Er nahm 125.000 Euro mit nach Hause. Rayo galt als der netteste Bewohner und war ein bekennender Esoterik-Fan – daher sein Spitzname „Engelsflüsterer“.
Was macht Rayo heute?
Rayo bezeichnet sich heute als „Body-, Life- und Seelen-Coach“ und hat sich nach seiner TV-Zeit auf Coaching und Persönlichkeitsentwicklung konzentriert.
Staffel 12 (2015): Lusy Skaya – Von der Fitness-Ikone zur Familien-Content-Creatorin

Nach einer Pause kehrte „Big Brother“ 2015 auf sixx zurück. Die 26-jährige Wienerin Lusy Skayasetzte sich im Finale mit 54 Prozent der Stimmen gegen Sharon durch und gewann 100.000 Euro. Sie war erst die vierte Frau, die eine reguläre „Big Brother“-Staffel gewinnen konnte – und zog als alleinerziehende Mutter einer vierjährigen Tochter in den Container.
Was macht Lusy Skaya heute?
Nach ihrem Sieg blieb Lusy zunächst dem Fitness-Bereich treu und arbeitete als Model. Doch mit der Zeit wandelte sich ihr Leben – und damit auch ihr Content. Heute ist sie eine Familien-Content-Creatorin, die ihren Alltag mit ihren Kindern auf Instagram teilt.
Ihr Weg dahin war nicht einfach: Eine postnatale Depression stellte ihre Beziehung auf eine harte Probe, und die Diagnose Down-Syndrom bei ihrem Sohn veränderte alles. Heute spricht sie offen über das Leben als Mutter eines Kindes mit Down-Syndrom – und verlor dafür sogar Follower, als sich ihr Content von Fitness hin zu Familie verschob.
Mittlerweile ist Lusy mehrfache Mutter und lebt mit ihrer Familie in Österreich. Eine wahre Löwenmama, die ihren Frieden abseits des Reality-TV-Trubels gefunden hat.
Staffel 13 (2020): Cedric Beidinger – Der Pandemie-Sieger, der zur Polizei ging

Die 13. Staffel startete im Februar 2020 – und die Bewohner bekamen von der beginnenden Corona-Pandemie zunächst nichts mit. Cedric Beidinger, ein 26-jähriger Fitness-Influencer und ehemaliger Bundespolizist aus Mainz, gewann nach 100 Tagen Isolation die Staffel und 100.000 Euro.
Was macht Cedric Beidinger heute?
Nach seinem Sieg konzentrierte sich Beidinger vier Jahre lang aufs TV. Im Februar 2024 begann er einen Neuanfang bei der Landespolizei Schleswig-Holstein. Doch 2025 folgte die nächste Kehrtwende: Er gab den Polizeidienst auf, um Feuerwehrmann zu werden. „Ich habe eine Aufgabe gefunden, die mich glücklicher machen wird“, erklärte er der BILD. Privat ist er mit Model Eliza Klenner liiert, mit der er einen Kinderwunsch hegt.
Staffel 14 (2024): Marcus Bräuer – Der Illustrator aus Berlin

Die 14. Staffel kehrte 2024 auf Sat.1 zurück – und Marcus, ein 36-jähriger Illustrator aus Berlin, setzte sich im Finale mit 50,54 Prozent der Stimmen gegen Frauke durch. Er gewann 100.000 Euro nach 100 Tagen Isolation.
Was macht Marcus heute?
Über Marcus‘ aktuelles Leben ist wenig bekannt. Er zog sich nach seinem Sieg aus der medialen Öffentlichkeit zurück.
Staffel 15 (2025): Marcel Schiefelbein – Der Gewinner beim dritten Versuch

Es war sein dritter Anlauf – und diesmal hat es endlich geklappt: Marcel Schiefelbein (40), Altenpfleger aus Köthen in Sachsen-Anhalt, holte sich den Titel bei „Big Brother“ 2025. Nachdem er in den Staffeln 8 und 9 jeweils Zweiter geworden war, gewann er nach 50 Tagen die 15. Staffel und sicherte sich 50.000 Euro.
„Ich habe Blut geleckt und es macht mir Spaß“, sagte er nach seinem Sieg über seine Zukunft im Reality-TV. Im Juli 2026 ereilte ihn dann ein schwerer Schicksalsschlag: Seine Ehefrau Jacky verstarb an Krebs. Marcel meldete sich mit emotionalen Worten auf Instagram: „Werde dich nie vergessen.“
Häufige Fragen zu den Big-Brother-Gewinnern
Wer war der erste Big-Brother-Gewinner?
Der erste Gewinner war John Milz aus Potsdam, der die erste Staffel im Jahr 2000 gewann. Viele verwechseln ihn mit Jürgen Milski, der zwar berühmter wurde, aber nur Zweiter wurde.
Wer gewann die höchste Siegprämie?
Sascha Sirtl gewann in der fünften Staffel (2004/2005) die Rekordsumme von 1 Million Euro – die höchste Siegprämie der deutschen „Big Brother“-Geschichte.
Wer war die erste weibliche Gewinnerin?
Alida Kurras gewann die zweite Staffel im Jahr 2000 und war damit die erste Frau, die „Big Brother“ Deutschland gewann.
Wer ist der aktuelle Big-Brother-Gewinner?
Der Gewinner der 15. Staffel (2025) ist Marcel Schiefelbein aus Köthen, der nach 50 Tagen die 50.000 Euro Siegprämie gewann.
Ein Fazit: 25 Jahre Big Brother – und kein Ende in Sicht
25 Jahre nach dem Start der ersten Staffel ist „Big Brother“ immer noch da – wenn auch in veränderter Form. Die Zeiten, in denen Millionen Zuschauer täglich die Live-Streams verfolgten, sind vorbei. Doch die Faszination für das Format, das Reality-TV nach Deutschland brachte, ist geblieben.
Die Gewinner der vergangenen Staffeln haben unterschiedliche Wege eingeschlagen: Manche wurden zu Medienpersönlichkeiten, andere zogen sich komplett zurück. Einige machten erstaunliche Karrieren – wie Jan Geilhufe, der vom Bademeister zum Doktor der Physik wurde. Andere wie Sascha Sirtl mussten schmerzhaft erfahren, dass ein Millionengewinn auch eine Bürde sein kann.
Gemeinsam ist ihnen, dass sie Teil einer Fernsehgeschichte sind, die es ohne sie nicht geben würde. Und wer weiß: Vielleicht sehen wir den einen oder anderen von ihnen schon bald wieder im Container – oder in einer anderen Reality-Show. Denn wie heißt es so schön: Einmal Big Brother, immer Big Brother.
