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    Berühmtheit

    Tim Roth: Vom stillen Rebellen zum unvergesslichen Gesicht des Kinos

    AdminBy AdminOktober 18, 2025Keine Kommentare9 Mins Read
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    Tim Roth: Vom stillen Rebellen zum unvergesslichen Gesicht des Kinos
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    Es gibt Schauspieler, die laut sind, die den Raum beherrschen, sobald sie ihn betreten. Und dann gibt es jene, die mit leiser Intensität, mit einem einzigen Blick oder einer kaum merklichen Geste alles sagen – Schauspieler wie Tim Roth. Der britische Darsteller mit den wachen Augen und dem schwer lesbaren Ausdruck ist seit über vier Jahrzehnten ein Synonym für kompromisslose Rollenwahl, emotionale Ehrlichkeit und künstlerische Integrität.

    Von seiner rebellischen Jugend in London über seine Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino bis zu seiner stillen Trauer nach dem Tod seines Sohnes – Tim Roths Geschichte ist die eines Mannes, der stets gegen die Erwartungen kämpfte, um authentisch zu bleiben. Dies ist das Porträt eines Künstlers, der nie in die Form passte, die Hollywood ihm bieten wollte.

    Schnellprofil: Tim Roth auf einen Blick

    KategorieDetail
    Vollständiger NameTimothy Simon Roth
    Geburtsdatum / Alter14. Mai 1961 (64 Jahre alt, Stand 2025)
    GeburtsortDulwich, London, England
    BerufSchauspieler, Regisseur, Produzent
    Bekannt für„Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“, „Rob Roy“, „The War Zone“, „Lie to Me“, „Tin Star“
    Eltern / FamilieMutter: Ann Roth (Malerin, Lehrerin); Vater: Ernie Roth (Journalist, ehemals Smith)
    Ehepartner / KinderEhefrau: Nikki Butler (seit 1993); Kinder: Jack Roth, Timothy Hunter Roth, Cormac Roth († 2022)
    NationalitätBritisch
    Ethnische HerkunftIrisch-britischer Hintergrund
    Geschätztes VermögenLaut Berichten ca. 7–8 Millionen US-Dollar (unbestätigt)
    Aktueller WohnsitzLondon und Los Angeles
    Soziale MedienKeine offiziellen aktiven Konten
    SternzeichenStier

    Frühes Leben: Zwischen Kunst und Konflikt

    Frühes Leben: Zwischen Kunst und Konflikt

    Timothy Simon Roth wurde am 14. Mai 1961 im Londoner Stadtteil Dulwich geboren. Seine Mutter, Ann Roth, war eine begabte Malerin und Lehrerin, sein Vater, Ernie Roth, Journalist und Aktivist. Ursprünglich trug die Familie den Nachnamen Smith, doch Ernie änderte ihn zu Roth, um – wie Tim später erklärte – ein Zeichen der Solidarität gegen den Antisemitismus des Zweiten Weltkriegs zu setzen.

    Tim Roth wuchs in einem intellektuellen, aber auch von inneren Spannungen geprägten Haushalt auf. Sein Vater war politisch aktiv, Kommunist und Antifaschist. Diese Werte prägten den jungen Roth tief – seine spätere rebellische Haltung gegenüber Machtstrukturen, Autorität und gesellschaftlicher Heuchelei lässt sich direkt auf seine Erziehung zurückführen.

    In Interviews sprach Roth später offen über ein schmerzhaftes Kapitel: Er wurde als Kind Opfer sexuellen Missbrauchs durch seinen Großvater väterlicherseits. Auch sein Vater sei, wie Roth erklärte, Opfer desselben Täters gewesen. Dieses Trauma beeinflusste sein Verständnis von Gewalt, Macht und menschlicher Dunkelheit – Themen, die er später in seinem eigenen Regiewerk „The War Zone“ auf schmerzhaft ehrliche Weise verarbeitete.

    Nach der Schule besuchte Roth das Camberwell College of Arts, wo er ursprünglich Bildhauerei studieren wollte. Doch das Theater zog ihn stärker an. Eine spontane Teilnahme an einem Schultheaterstück führte zu seinem Entschluss, Schauspieler zu werden.

    Der rebellische Anfang: Von „Made in Britain“ zum Durchbruch

    Tim Roths Karriere begann 1982 mit einem Paukenschlag. In Alan Clarkes Fernsehfilm „Made in Britain“ spielte er einen wütenden, rechtsradikalen Skinhead – eine Darstellung, die ihm sofortige Aufmerksamkeit einbrachte. Seine rohe Energie, gepaart mit emotionaler Tiefe, machte ihn zu einem der aufregendsten neuen Gesichter des britischen Kinos.

    Nur zwei Jahre später spielte er in Stephen Frears’ „The Hit“ (1984) an der Seite von John Hurt und Terence Stamp. Der Film brachte ihm seine erste BAFTA-Nominierung als „Most Promising Newcomer“ ein. Mit dieser Rolle etablierte sich Roth endgültig als ernstzunehmender Schauspieler, der Grenzen nicht fürchtete.

    In den späten 1980er-Jahren arbeitete Roth weiter an anspruchsvollen Projekten: „The Cook, the Thief, His Wife & Her Lover“ (1989) von Peter Greenaway zeigte ihn als Teil eines dekadenten, verstörenden Universums – eine frühe Demonstration seines Muts, sich in extreme Rollen zu begeben.

    Hollywood ruft: Tarantino, Ruhm und Rebellion

    Der entscheidende Wendepunkt kam 1992 mit „Reservoir Dogs“. Quentin Tarantino, damals ein junger Videothekangestellter mit einem Drehbuch, besetzte Roth als Undercover-Polizisten Mr. Orange. Seine verletzliche, verzweifelte Darstellung eines Mannes, der im blutigen Chaos gefangen ist, machte ihn über Nacht weltberühmt.

    Zwei Jahre später folgte „Pulp Fiction“ – diesmal als nervöser Bankräuber „Pumpkin“, der gemeinsam mit Amanda Plummer das Diner überfällt. Der Film gewann die Goldene Palme in Cannes, wurde zum Kultklassiker und machte Tim Roth zu einem festen Bestandteil der Filmgeschichte der 1990er.

    Roth und Tarantino verband eine kreative Chemie, die selten war. Später arbeitete er erneut mit ihm in „Four Rooms“ (1995) und „The Hateful Eight“ (2015). Doch trotz des Erfolgs blieb Roth bodenständig, fast misstrauisch gegenüber Hollywoods Glamour. Er mied die Presse, mied Preisgalas – und konzentrierte sich lieber auf die Arbeit selbst.

    „Rob Roy“ und der Oscar: Vom Bösewicht zum Weltstar

    „Rob Roy“ und der Oscar: Vom Bösewicht zum Weltstar

    1995 kam der historische Film „Rob Roy“, in dem Roth den adligen Sadisten Archibald Cunningham spielte. Die Performance war so überzeugend, dass sie ihm eine Oscar-Nominierung und den BAFTA-Award als bester Nebendarsteller einbrachte.

    Roths Cunningham war grausam, charmant und völlig unberechenbar – ein Bösewicht mit Eleganz und Wahnsinn. Diese Rolle zeigte, wie tief Roth in die Psychologie seiner Figuren eintauchen konnte. Danach folgten internationale Produktionen wie „Gridlock’d“ (1997) mit Tupac Shakur und das psychologische Meisterwerk „Funny Games“ (2007) unter der Regie von Michael Haneke.

    Regie mit Schmerz: „The War Zone“ (1999)

    Mit seinem Regiedebüt „The War Zone“ wagte Roth etwas, das viele seiner Kollegen scheuten. Der Film, basierend auf dem Roman von Alexander Stuart, erzählt die Geschichte einer Familie, die durch Inzest und Missbrauch zerstört wird.

    Roth inszenierte mit bedrückender Authentizität – ohne Effekthascherei, ohne moralischen Kommentar. Die Kritiker reagierten mit Respekt und Erschütterung. Der Film gewann Preise bei der Berlinale, beim Edinburgh Film Festival und wurde von der European Film Academy als „European Discovery of the Year“ ausgezeichnet.

    Für Roth war „The War Zone“ mehr als ein Film. Es war, wie er später sagte, ein „Bekenntnis zum Überleben“ – ein Versuch, Kontrolle über ein Thema zu gewinnen, das ihn seit der Kindheit verfolgte.

    Vom Kino ins Fernsehen: „Lie to Me“ und „Tin Star“

    Ab 2009 zeigte Roth, dass er auch im Fernsehen glänzen konnte. In der FOX-Serie „Lie to Me“ verkörperte er Dr. Cal Lightman, einen Experten, der durch Mikroexpressionen Lügen erkennt. Die Serie lief drei Staffeln und machte Roth auch einem jüngeren Publikum bekannt.

    Später übernahm er die Hauptrolle in „Tin Star“ (2017–2020), einer düsteren Sky-Serie über einen Polizisten, der in Kanada ein neues Leben beginnt – nur um von seiner Vergangenheit eingeholt zu werden. Roth nannte diese Rolle „eine seiner persönlichsten Arbeiten“, weil sie von Wut, Schmerz und Selbstzerstörung erzählt.

    Das Marvel-Kapitel: Emil Blonsky / Abomination

    2008 wurde Tim Roth Teil des Marvel Cinematic Universe, als er in „The Incredible Hulk“ den Supersoldaten Emil Blonsky, alias Abomination, spielte.

    Er kehrte über ein Jahrzehnt später in „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ (2021) und der Disney+-Serie „She-Hulk: Attorney at Law“ (2022) zurück. Roth sagte in Interviews, er habe die Rückkehr genossen, weil das MCU „endlich den Humor gefunden hat“, der ihm beim ersten Film gefehlt habe.

    So gelang es ihm, sich selbst in einem kommerziellen Universum treu zu bleiben – ein Balanceakt, den nur wenige Schauspieler seiner Generation meistern.

    Privates Leben: Liebe, Familie und tiefer Verlust

    Privates Leben: Liebe, Familie und tiefer Verlust

    Seit 1993 ist Tim Roth mit Nikki Butler, einer Modedesignerin, verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor: Timothy Hunter (geb. 1995) und Michael Cormac Roth (geb. 1996). Aus einer früheren Beziehung stammt Jack Roth (geb. 1984), ebenfalls Schauspieler, bekannt aus Serien wie Medici und Bohemian Rhapsody.

    Der schwerste Moment in Roths Leben kam im Oktober 2022, als sein jüngster Sohn Cormac nach einem 16-monatigen Kampf gegen Krebs im Alter von nur 25 Jahren starb.

    In einer gemeinsamen Erklärung mit seiner Familie schrieb Roth:

    „Er war eine wilde und elektrische Seele. Wir lieben ihn und werden ihn für immer tragen.“

    2024 drehte Roth den Film „Poison“, in dem er die Trauer eines Vaters verarbeitet – ein Projekt, das tragischerweise kurz vor Cormacs Tod abgeschlossen wurde. Der Film erhielt 2025 bei Sky Cinema Deutschlandstart und wurde als „herzzerreißend authentisch“ beschrieben.

    Diese reale Tragödie machte Roth verletzlich, aber auch menschlicher denn je. In Interviews mit The Guardian sprach er offen über die Schwierigkeit, mit Trauer zu leben, ohne sie zu besiegen:

    „Du lernst nicht, sie loszuwerden. Du lernst nur, mit ihr zu leben.“

    Roths Vermächtnis: Zwischen Schmerz und Perfektion

    Was Tim Roth von vielen seiner Kollegen unterscheidet, ist seine kompromisslose Ehrlichkeit. Er spielt keine Rollen, um zu gefallen, sondern um zu verstehen. Ob sadistische Aristokraten, moralisch zerrissene Polizisten oder gebrochene Väter – seine Figuren spiegeln immer ein Stück seiner selbst.

    Kritiker nennen ihn einen „Schauspieler der Wahrheit“ – jemand, der nie den einfachen Weg wählt. Quentin Tarantino beschrieb ihn einmal als „einen Mann, der das Unbequeme liebt, weil es real ist“.

    Heute, über 40 Jahre nach seinem Debüt, bleibt Tim Roth eine der stillen, aber mächtigsten Stimmen im internationalen Kino. Er steht für Mut, Tiefe und die Weigerung, sich zu verbiegen – ein Künstler, der nie vergessen hat, warum er überhaupt angefangen hat.

    Fazit

    Tim Roth ist kein typischer Hollywood-Star. Er ist ein Chronist menschlicher Widersprüche – ein Künstler, der seine Wunden in Kunst verwandelt hat. Vom Londoner Außenseiter bis zum gefeierten Charakterdarsteller verkörpert er, was Schauspielkunst im Kern bedeutet: Wahrheit ohne Filter.

    Seine Karriere erzählt von Schmerz, Mut und Überzeugungskraft – und zeigt, dass wahre Größe oft in der Stille liegt. Tim Roth ist kein Mann der Worte, sondern der Blicke – und genau darin liegt seine unvergängliche Kraft.

    FAQ zu Tim Roth

    Wie alt ist Tim Roth?

    Tim Roth wurde am 14. Mai 1961 geboren und ist 2025 rund 64 Jahre alt.

    Wer ist Tim Roths Ehefrau?

    Er ist seit 1993 mit Nikki Butler verheiratet, einer Modedesignerin.

    Wie viele Kinder hat Tim Roth?

    Drei Söhne: Jack, Timothy Hunter und Cormac († 2022).

    In welchen Filmen von Quentin Tarantino spielt Tim Roth mit?

    Er spielte in „Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“, „Four Rooms“ und „The Hateful Eight“.

    Hat Tim Roth jemals einen Oscar gewonnen?

    Nein, aber er wurde 1996 für „Rob Roy“ als bester Nebendarsteller nominiert.

    Welche TV-Serie machte ihn berühmt?

    „Lie to Me“, in der er Dr. Cal Lightman spielte, lief erfolgreich von 2009 bis 2011.

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